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Schwerpunkte

Methodische Ansätze

Die Raupe möchte sich gerne an vielen Reformpädagogen bei ihrer didaktischen Ausrichtung orientieren. Wir möchten uns dabei die besten Ansätze für unsere Arbeit mit den Kindern als Anregung nehmen (z. B. Lernen am Modell, Freinet, Montessori…)

Der situative Ansatz unterstützt diese Einstellung. Hierbei wird immer spontan auf die aktuellen Bedürfnisse und Wünsche der Kinder eingegangen. Bei dieser Bildungseinrichtung werden die Kinder gemeinsam vom Personal und Eltern begleitet und unterstützt.

Altersgemischte Gruppe

Wir heben in der Kindergruppe die Trennung Kinderkrippe und Kindergarten auf, indem wir Kinder in breiter Altersmischung aufnehmen. Eine altersgemischte Gruppe bietet große Chancen. Die jüngeren Kinder lernen in diesem Alter „ am Modell“ von den älteren Spielpartnern. Ältere Kinder übernehmen Verantwortung für jüngere Kinder und lernen so soziale Kompetenzen. Diese Qualität bietet nur eine altersgemischte Gruppe.

Soziale und emotionale Erziehung

Hierbei wird auf einen entsprechenden Umgang mit Problemen und Konflikten hin gearbeitet. Natürlich soll dies gewaltfrei und selbstständig stattfinden. Erlernen kann man dies durch: Ausreden lassen, Zuhören, Rücksichtnahme, Wünsche und Bedürfnisse äußern, auch durch die Auseinandersetzung mit dem Anderen (z.B. im Freispiel, Rollenspiel, Spielgruppen).

Sprachförderung und Sprachbildung

Jedes Kind braucht Sprachförderung in einem sprachförderlichen Umfeld. Nur so lernen Kinder Sprache. Wir schaffen angenehme Gesprächssituationen und gehen gut miteinander um. Das heißt, wir hören aktiv zu und Beobachten. Die Partizipation spielt eine große Rolle. Wir achten darauf, dass es den Kindern nicht die Sprache verschlägt.

Der wichtigste Inhalt der Einrichtung ist die pädagogische Arbeit. Das pädagogische Leitbild und die darin enthaltenen Schwerpunkte bilden die Säulen einer ganzheitlichen Bildungsarbeit in der Einrichtung. Sprachlerntagebücher sind eine Säule dabei und dokumentieren zum einen die Angebotsvielfalt in der Einrichtung und zum anderen die regelmäßig durchgeführte Sprachförderung und -bildung.

Diese Form der Sprachbildung und Sprachförderung ist einzigartig in den Elterninitiativen im Raum Braunschweig. Die Kindergruppe hat sich für die Nutzung des Berliner Sprachlerntagebuches entschieden.
Eine solche Mappe beinhaltet unter anderem: Gemalte Bilder zu bestimmten Themen, Informationen vom Kind und seiner Familie (werden von den Eltern ausgefüllt), Bildungsinterviews, Entwicklungsdokumentation, außerdem gesammelte Werke und Bilder sowie kleine Basteleien. Zum Abschluß wird die Mappe mit einer Bildungs- und Lerngeschichte gefüllt. So findet eine optimale, ganzheitliche Förderung statt. Die Bücher sind jederzeit für Kinder und Eltern einsehbar nach den Grundlagen der DSGVO.

Unsere Ziele sind:

  • Eine ganzheitliche Förderung der Kinder mit einem besonderen Augenmerk auf Sprachbildung und Sprachförderung.
  • Auf die Bedürfnisse der Kinder zugeschnittene Angebote.
  • Die Kinder meistern den Sprachtest für die Schulfähigkeit ohne Probleme.
  • Sie können sich verbal gut ausdrücken.
  • Ein vollständiges Sprachlerntagebuch und eine Bildungs- und Lerngeschichte.

Die Grundhaltung unserer Kindergruppe:

  • Kinder lernen durch ausprobieren.
  • Die pädagogischen Mitarbeiterinnen geben den Kindern genügend Zeit und Raum um intensiv arbeiten zu können.
  • Beim Arbeitstempo wird der individuelle Entwicklungsstand jedes Kindes berücksichtigt.
  • Die Bearbeitung ist nicht immer verpflichtend und kann jederzeit beendet oder angefangen werden.
  • Eine Mitarbeiterin steht jederzeit zur Verfügung und ist als Ansprechpartnerin da.
  • Wir schaffen Situationen, die zum Malen motivieren.
  • Die Mitarbeiter fangen Ängste und Unbehagen der Kinder, durch einen wertschätzenden, liebevollen und offenen Umgang damit auf.
  • Die Kinder sind die Gestalter ihres eigenen Buches.
  • Die pädagogischen Mitarbeiterrinnen geben Impulse, damit die Kinder ihr Blickfeld erweitern.
  • Die Mitarbeiterrinnen zeigen ehrliches Interesse an dem Produkt des Kindes.

Durchführung:

  • Es werden im Vorfeld genügend Sprachlerntagebücher angefordert und für alle neuen Kinder mit Namen beschriftet.
  • Das Kind wird nach der Eingewöhnungsphase mit dem Buch vertraut gemacht. Bücher anderer Kinder dienen zum Erklären und um eventuelle Ängste zu nehmen.
  • Bei festen Sprachlernangeboten (Ich-Buch) weisen die Mitarbeiterinnen schon im Morgenkreis darauf hin.
  • Die Kinder sind beim Laminieren der Bilder behilflich, so wird das Bild zusätzlich wertgeschätzt.
    Der für alle zugängliche Aufbewahrungsplatz wird selbständig benutzt, um sich das Buch anzuschauen oder daran zu arbeiten.
    Fotos der Kinder können zum Verschönen des Buches aufgeklebt werden.

Umwelterziehung

Das Spiel im Freien, zwei mal im Jahr Waldwochen und regelmäßige Ausflüge in die Natur vertiefen Gelerntes aus Projekten. Wie verhalte ich mich in der Natur und was kann ich tun um sie zu schützen? Das fängt schon in der Einrichtung mit der Mülltrennung an.

Haus der kleinen Forscher

Das Personal nimmt regelmäßig an Fort- und Weiterbildungen des bundesweiten Projekts teil. Den Kindern werden in Form von Oberbegriffen wie z.B. Wasser, Gase und Luft Experimente angeboten. Das unterstützt unsere frühkindliche Bildungssituation. Erleben, Erforschen und Beobachten stehen im Vordergrund.

Kreativität

Der Umgang mit Farben und verschiedenen Materialien (z.B. Malen nach Musik, Bearbeiten von Holz) und verschiedene Projekte bis hin zu Kunstausstellungen für Kinder fördern bei uns die Kreativität.

Motorik und Bewegung

Wöchentliche Bewegungs- und Turnangebote gehören zur kindlichen Entwicklung.

Verkehrserziehung

Bei unseren Ausflügen üben wir das Verhalten im Straßenverkehr. Ein Fußgängerführerschein bestätigt den Vorschulkindern ihre erlernten Fähigkeiten und Kenntnisse.

Gesundheitserziehung

Die enge Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt ermöglicht eine frühe Aufklärung in der Zahnpflege und steht uns bei Erkrankungen stets mit Infos zur Verfügung.

Musikalische Früherziehung

Bei uns gehört immer dazu: Liedgut, Singen, Fingerspiele, Tanzen, Orffsche Instrumente und Bewegungsspiele.

Faustlos

Je nach Bedarf wird dieses Projekt eingesetzt, um den Kindern die Möglichkeit zu bieten, das gewaltfreie Lösen von Konflikten zu erlernen.

Besondere Veranstaltungen

Wir machen Waldtage nach Absprache, weiterhin gehört bei uns auch eine Kinderfreizeit dazu. Drei bis Fünf Tage fahren die Kinder alleine mit den Erziehern weg. Das kann auf einen Pony- oder Bauernhof sein. Oft probieren wir vorher mit einem Raupenschlafen aus, welche Bedürfnisse unsere kleinen Raupen haben.

Gefeiert wird bei uns öfter mal. Ob Fasching, Osterfrühstück, Sommerfest, Laternegehen oder Weihnachtsfeier. Gerne auch mit den Eltern. Regelmäßige Theater-, Puppenspiel- und Kinderkino- sowie Büchereibesuche gehören genauso wie das Weihnachtsmärchen und Bilderbuchkino zum Jahresablauf.